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FILM – GESPRÄCH – ESSEN

„Kein Land für Niemand“ am Dienstag, 24.03.2026 um 18 Uhr mit Regisseur Maik Lüdemann im Kino Schleiz

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet in diesem Paradigmenwechsel die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik, die Rolle Deutschlands und – in Person unseres Landrats Christian Herrgott – auch die des Saale-Orla-Kreises.

„Kein Land für Niemand“ blickt auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Experten analysieren die Rechtsverschiebung und entlarven politische Mythen.

Das Aktionsbündnis „Aktiv im Saale-Orla-Kreis“ präsentiert

„Kein Land für Niemand“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am Dienstag, den 24. März um 18 Uhr im Neuen Kino in Schleiz. Im anschließenden Publikumsgespräch können Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem Filmemacher Maik Lüdemann, mit Vertreterinnen des Thüringer Flüchtlingsrats e.V., der Migrantinnenorganisation MigraSaal e.V. aus Saalfeld und anderen lokalen und regionalen Unterstützungsorganisationen für geflüchtete Menschen ins Gespräch kommen.

Diskutiert wird einerseits, wie es soweit kommen konnte, dass die Narrative über Flucht und Migration rechtspopulistisch geprägt sind und wie diese Narrative durch die entsprechende Haltung lokaler Behörden verstärkt werden. Andererseits wird an diesem Abend auch aufgezeigt, welche Alternativen es zur Abschottung gibt, welche Möglichkeiten Thüringen und der Saale-Orla-Kreis haben, Migration und Integration positiv zu betrachten und die Gesellschaft gemeinsam mit geflüchteten Menschen zu gestalten.

Ablauf und Anmeldung

Vor dem Film haben die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung bei einem Abendessen die Gelegenheit, sich kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt zum Film und zur Diskussion ist kostenlos, zum Buffet bringen alle – nach Möglichkeit – einen Beitrag mit.

Tickets für die 90 Sitzplätze gibt es
per E-Mail: aktiv-im-SOK@riseup.net und
per SMS unter 0175-7497467.

Bitte beachten

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Kartenanzahl(erforderlich)

Infos zum Film finden Sie unter: www.kein-land-fuer-niemand.de

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KUNDGEBUNG

Am Freitag, 20. Juni 2025 laden wir herzlich ein, zum Weltgeflüchtetentag auf dem Neumarkt in Schleiz von 10 bis 12 Uhr gemeinsam für Menschlichkeit und Vielfalt einzustehen.

Es wird Redebeiträge, Musik, Infostände und Mitmachaktionen geben. Bei einer Tasse Kaffee haben wir Gelegenheit, uns über solidarisches Zusammenleben im Saale-Orla-Kreis auszutauschen und zu einem differenzierten Diskurs über Migration beizutragen. Lasst uns über die Chancen und Herausforderungen eines menschlichen Umgangs mit geflüchteten und migrantischen Menschen reden.

Wir freuen uns auf eine bunte Veranstaltung – kommt zahlreich vorbei!

CSD in Pößneck

Am Samstag, 7. Juni 2025 waren wir in Pößneck zum ersten CSD im Saale-Orla-Kreis und haben uns unter dem Motto „Heimat ist, wo Liebe ist“ für die Vielfalt im SOK, für die Rechte von queeren Menschen und gegen Diskriminierung eingesetzt.

Auf dem Marktplatz startete um 13 Uhr die bunte und diverse Versammlung mit starken Redebeiträgen. Im Anschluss zogen die fast 300 Menschen mit Musik und vielen farbenfrohen und politischen Bannern durch Pößneck. Die Teilnehmenden forderten lautstark die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper, die Sichtbarkeit von queeren Menschen und die Akzeptanz und Toleranz von Andersdenkenden auch auf dem Land. Der Zug endete auf dem Vorplatz der Shedhalle mit weiteren Redebeiträgen und Musik. Wir waren sehr dankbar, dass Menschen auch in unserem Landkreis den Mut haben, öffentlich für ihre Rechte einzustehen und dass sie dabei viele Menschen vereint haben, denen tolerantes und gleichberechtigtes Miteinander ebenso wichtig ist.